Herzlich Willkommen

Die Falkensteinhütte liegt im Schrammsteingebiet am lichten Südhang des Backofengründels, umgeben von Wald. In der rustikalen Atmosphäre dieser Bergsteigerhütte finden vier Personen eine gemütliche Unterkunft, sie ist traditionell für Selbstversorger ausgelegt. Vor der Hütte erstreckt sich ein sanfter Hang mit Wildwiese, in der Nachbarschaft befinden sich vier weitere private Hütten. Im Hüttenanbau "wohnt" eine Siebenschläferfamilie, die man gelegentlich in der Abenddämmerung zu Gesicht bekommt.

Nur 800 Meter Luftlinie vom Falkenstein und der Schrammsteinkette entfernt und direkt am Malerweg gelegen können Sie hier ihr Basislager aufschlagen, um zu Kletter- und Wandertouren aufzubrechen. Hinter der Hütte öffnet sich der größte zusammenhängende Teil des Nationalparks Sächsische Schweiz. Er erstreckt sich, unberührt von öffentlichen Straßen oder menschlichen Siedlungen, bis zur tschechischen Grenze, wo er sich als Nationalpark Böhmische Schweiz fortsetzt.

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Ausstattung

Die Falkensteinhütte hat ein Matratzenlager für 4 Personen in Doppelstockbetten. Kleine Kopfkissen und dünne Wolldecken sind vorhanden, eigener Hüttenschlafsack/Schlafsack zwingend erforderlich.

Die Hütte mit einer Grundfläche von ca. 30 m² ist einfach und zweckmäßig eingerichtet und unterteilt sich in eine Schlafkammer mit 2 Doppelstockbetten, einen Aufenthaltsraum mit Ofen, Eckbank, Tisch, Stühlen, sowie eine Kochecke mit Herd, Spüle, Heißwasserboiler und Kühlschrank, Geschirr, Besteck, Töpfen.

Es gibt Strom- und Wasseranschluss, eine Dusche mit Warmwasser im Anbau, eine Klohütte am Waldrand sowie eine Lagerfeuerstelle. Dazu eine grosse überdachte Süd-Terrasse mit Sitzbänken und Tisch, so daß man bei jedem Wetter draussen sitzen kann, und einen kleinen Kriechkeller, um Bier- und Weinkisten auch im Sommer kühl zu lagern.

Handtücher und Hüttenschlafsack/Schlafsack sind selbst mitzubringen, Feuerholz bei Bedarf ebenso.

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Preise

Mieten kann man die Falkensteinhütte von Ostern bis Ende Oktober, jeweils als Gesamtobjekt, Einzelbetten werden nicht vermietet. Die Bezahlung erfolgt bei Anreise in bar.

Der Preis versteht sich für bis zu 4 Personen. Sollten mehr Personen übernachten wollen (z.B. mit Isomatte und Schlafsack) wird ein Aufpreis von 5,- EUR pro Person und Nacht berechnet. Das Mitbringen von Hunden ist auf Anfrage möglich (Hundezuschlag 5,- EUR pro Nacht).

Im Preis inbegriffen sind Strom- und Wasserverbauch. Endreinigung (Fegen, Wischen, Abwasch) erfolgt durch die Gäste. Der Müll kann bei der Schlüsselabgabe kostenlos an den Vermieter zur Entsorgung übergeben werden.

Um den Hüttenofen zu beheizen oder Lagerfeuer zu machen wird Feuerholz benötigt, das selbst mitgebracht werden muss oder bei der Schlüsselabholung von uns zum Selbstkostenpreis für 5,- EUR pro Sack gekauft werden kann.

Preise Hauptsaison 2012

Ostern Fr. 6.4. bis Mo. 9.4. 3 Nächte 150,- EUR
Himmelfahrt Do. 17.5. bis So. 20.5. 3 Nächte 150,- EUR
Pfingsten Fr. 25.5. bis Mo. 28.5. 3 Nächte 150,- EUR
Fronleichnam Do. 7.6. bis So. 10.6. 3 Nächte 150,- EUR
Deutscher Einheitstag Mi. 03.10. mind. 3 Nächte 150,- EUR
Reformationstag Mo. 31.10. mind. 3 Nächte 150,- EUR
Verlängerung
  pro Nacht jeweils 35,- EUR

Preise Nebensaison 2012

alle übrigen Termine zwischen April und Oktober

Wochenende (Fr.-Sa. oder Sa.-Mo.) 2 Nächte 75,- EUR
Mo. bis Fr. pro Nacht 30,- EUR
pro Woche 7 Nächte 225,- EUR
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Lage in der Sächsischen Schweiz

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Übernachtungsanfrage







Klettern & Wandern

Hier einige Empfehlungen für Wander- und Klettertouren:

Kletterempfehlungen

Wandervorschläge

Historie

Der Radebeuler Bergsteiger Richard Rudolf ließ die Hütte Mitte der 1950er Jahre errichten. Rudolf war Ende der 1940er Jahre im Elbsandstein u.a. mit dem legendären Karl-Heinz Gonda (1953 in der Eiger-Nordwand verunglückt) sowie mit Fritz und Wulf Scheffler unterwegs und in diesem Zuge auch an einigen Erstbegehungen beteiligt (Riesenkamin am Freien Turm, Südweg an der Brosinnadel), die einem auch heute noch Respekt abnötigen. Bis zum Mauerbau 1961 führten ihn Bergtouren auch in die Alpen, wovon alte Fotos zeugen.

Rudolf war Schreibmaschinenmechaniker und betrieb eine kleine Werkstatt in Radebeul. Das könnte erklären, wie es ihm möglich war, in der Not der Nachkriegsjahre, als alles für den Wiederaufbau des zerstörten Dresden benötigt wurde, an rares Baumaterial zu kommen. Aber selbst mit den "Beziehungen" eines gefragten selbständigen Mechanikers dürfte es jede Menge Organisationstalent erfordert haben. So wurden beispielsweise in der ursprünglichen Elektroinstallation alte Vorkriegs-Elektrokabel aus zerbombten Häusern wiederverwendet, die dann bei der Sanierung vor einigen Jahren wieder zum Vorschein kamen.

Ein Freund Rudolfs, von Beruf Maurer, baute ihm aus den zusammengetragenen Baumaterialien die Hütte als "Abschiedsgeschenk", bevor er die DDR für immer verließ und in den Westen ging.

Rudolf nutzte die Hütte anschliessend vierzig Jahre lang als Ausgangspunkt für seine Kletter- und Wandertouren im heimischen Elbsandstein, zu denen er nach Aussagen von Zeitzeugen nahezu jedes freie Wochenende aufbrach. Dabei erstieg er die meisten Gipfel der umliegenden Gebiete Schrammsteine, Affensteine, Schmilka, Großer und Kleiner Zschand und Wildensteiner Gebiet. Eindrucksvolles Zeugnis seiner hiesigen bergsteigerischen Aktivitäten sind seine alten erhalten gebliebenen Kletterführer, in denen es von abgehakten Wegen nur so wimmelt.

Nach dem Tod Rudolfs im Jahre 1995 wurde die Hütte etliche Jahre wenig genutzt und schließlich 2005 von seiner Witwe verkauft. Nach dem Erwerb wurden Dach und Schornstein saniert, die Elektroinstallation komplett erneuert, ein Großteil der Holzinnenverkleidung originalgetreu ersetzt, eine Lagerfeuerstelle angelegt sowie die Südterrasse rekonstruiert.